ENDE! AUS! VORBEI! :-)
Jawohl!
Es ist geschafft!
Eigentlich seit einiger Zeit. Ab nun jedoch wirklich offiziell. Meine Ausbildungszeit ist abgelaufen.
Die Prüfungen sind durch, die Theorie habe ich bereits Mitte November abgeschlossen (Notendurchschnitt Theorie 5.1). Am 17. Januar habe ich auch die praktische Prüfung absolviert (inkl. Geräteexamen, Schnitt Praktisches Examen 5.5).
Die vergangene Woche durfte ich jetzt noch 3, resp. 2 Tage im Kanti Luzern auf der Anästhesie im Kinderspital und auf der Anästhesie/Schockraum Chirurgie verbringen, was einen tollen Abschluss der Weiterbildung war und nochmals sehr lehrreiche Momente mit sich brachte.
Ich werde weiterhin in Sursee arbeiten. 80% auf der Anästhesie und 20% im Rettungsdienst. Trotzdem freue ich mich, am Abend nach Hause zu gehen und einfach Feierabend zu haben! Die nächste Zeit werde ich wohl wirklich locker angehen.....
Ja aber Hallo! Mein Blog ist ja noch da!
Uuuuuuuups......
Jajajaja..... Ich weiss. Blogs sind attraktiv wenn sie möglichst viel aktualisiert werden und wenn möglichst jeden Tag etwas neues steht.
Tja. Ich bin nachlässig geworden.
Die Schweiz ist im Achtelfinale der Fussball-WM kläglich ausgeschieden. (Dies wäre die Fortsetzung meines Blogs...) Aber jeder weiss dies ja eh schon, resp. hat es schon wieder vergessen (verdrängt?).
Nun:
Ich bin immer noch in meiner Ausbildung. Habe den Grundkurs auch schon abgeschlossen, stehe mitten im Fachkurs, bin gezügelt, meine Praktikumsverantwortliche hat gekündigt....
Ihr seht, es hätte vieles zu erzählen gegeben.... Nun, vielleicht schaffe ich es aufzuarbeiten. Blogs - sollen angeblich - fürs Seelenheil sorgen.....
Bis dann!
Wieder eine Weile durch...
Nun ja. Die Kommentare stellen mich nach wie vor auf!
Nur merke ich bei mir, dass ich irgendwie eine kurze Auszeit haben sollte... Zufälligerweise habe ich heute frei bekommen, kann also die "Brücke" machen und bekomme so 4 Arbeitsfreie Tage.
Ehrlich, momentan komme ich nicht so richtig vom Fleck. Ich stehe bei der Arbeit überall an, weiss noch so viele Sachen nicht die ich wissen möchte!
Ich habe eine riesen Vorfreude auf die Schule! Am 8. Juni habe ich meinen ersten Schultag, d.h. der sog. Einführungskurs beginnt.
Ich freue mich so, Leitlinien oder besser Rahmenbedingungen für meine Arbeit aufgezeigt zu bekommen!
Dafür werden wir in einer Woche in das OP-Provisorium zügeln. Der Platz zum Arbeiten wird enger, die Arbeitszeit wird sich um etwa 2-3 h pro Tag verlängern.... Schöne Aussichten!
Zuerst steht jedoch der Sommer vor der Türe wo nicht sehr viele Operationen gemacht werden. Daher habe ich in Juni / Juli / August je eine Woche Ferien!
Und die Fussball WM steht ebenfalls vor der Türe! Hopp Schwiiz!
Lang lang ist's her...
Ohhh ja...
Habe gerade selbst bemerkt, wie lange es schon her ist seit meinem letzten Eintrag...
Dabei hat sich doch einiges geändert....
Ich habe meine Einführungszeit abgeschlossen und werde jetzt alleine in einen Operationssaal eingeteilt (zusammen mit dem zuständigen Anästhesiearzt). Jedoch bin ich von der pflegerischen Seite nun alleine verantwortlich für das Vorbereiten der ausgewählten Narkose, bei der Einleitung und Überwache natürlich danach auch die meiste Zeit den Patienten.
War schon ein bischen ein "mulmiges" Gefühl, jedoch auch ein stolzes.
Ich habe nachwievor ein gutes Gefühl bei meiner Arbeit, es macht auch richtig Spass! Trotzdem werde ich mir jeden Tag von neuem bewusst, wie streng diese Ausbildung ist und wie einem dieser Beruf fordert. Ich muss mich einfach den ganzen Tag 100%ig konzentrieren, darf mir auch nicht die kleinste Zeit eine "Auszeit" nehmen.
Man muss immer einen Schritt weiter sein, alles im Kopf haben was passieren könnte, wie man darauf reagieren würde. Dies macht mich sehr müde, sodass meine "zu-Bett-gehen-Zeit" sich nun so um die 20.30h eingependelt hat....
Ich nehme mir aber fest vor, wieder etwas häufiger zu "bloggen"....
Aber Dankedankedanke für Eure Unterstützung!
Langsam aber sicher auf mich gestellt...
Nun bin ich schon gut einen Monat in meinem neuen Beruf...
Die letzten paar Arbeitstage wurde ich immer wie mehr alleine gelassen.
Bei "einfachen" Regionalanästhesien ("Teilnarkosen") sowie auch bei einigen Allgemeinanästhesien ("Vollnarkosen").
Heute wurde ich sogar zum ersten mal "offiziell" alleine in einen
Operationssaal eingeteilt. Ich betreute drei Patienten bei Teilnarkosen.
Nun bin ich jedoch todmüde...
Es ist anstrengend, quasi jede Minute konzentriert zu sein und immer schon den nächsten Schritt voraus zu denken.
Jedoch ist es eine wirklich schöne, zufriedene Müdigkeit...
Wochenende - Ruhezeit
Dieses Wochenende mussten ich eine heikle Mission erfüllen:
Mein Göttibub
Nils, kam am 17.11.05 auf die Welt. Die Tradition verlangt vom Götti, zusammen mit seinen Pfadikollegen ein Bäumli zu stellen, was dann auch getan wurde...
Nun, letztes Wochenende kam "Xandra". Der Sturm hatte kein Mittleid mit dem Bäumli und riss es mitten in der Nacht zu Boden.
Darum mussten gestern die noch vorhandenen Kräfte organisiert werden (etwa die Hälfte der yoHANSsons weilen momentan in Südafrika) um das Bäumli wieder dem Himmel empor zu richten.
Unter gütiger Hilfe einiger "Kafi-Zwätschge" gelang uns dies auch mit Erfolg! Ich bin mir nun auch sicher , dass es die nächsten Stürme problemlos aushält...

Rückblick auf die vergangenen Arbeitstage
Schon lange habe ich nichts mehr geschrieben - ich weiss.
Ich war stark beschäftigt, habe fast jeden Tag 1 - 2 Stunden Überzeit gemacht und danach zu Hause noch ca. 1 Stunde gelernt.
Danach war ich so auf dem Hund, dass ich noch kurz etwas z'Nacht gegessen habe und dann meist so um 20.00h ins Bett ging und bis am nächsten Morgen durchschlief....
Am Arbeitsplatz läuft es nach wie vor gut.
Ich werde jeden Tag immer wieder neu gefordert. Wenn meine Ausbildungsverantwortliche merkt, dass ich meine alles im Griff zu haben, zieht sie nochmals etwas an und zeigt mir wieder etwas neues, sodass ich wirklich jede Minute konzentriert und aufmerksam sein muss.
Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Die erste Intubation habe ich auch erfolgreich hinter mich gebracht. Nun werde ich vermehrt alleine mit einfachen Regionalanästhesien gelassen.
Vergangene Woche war ich zum ersten mal mit dem Chefarzt im Saal eingeteilt. Da geht was! Er hat ein Tempo drauf, wo ich fast nicht mitkomme! Trotzdem habe ich auch diesen Tag mehr oder weniger erfolgreich absolviert.
Speziell waren auch die zwei letzten Arbeitstage: Zum ersten mal war ich nicht mehr mit meiner Ausbildungsverantwortlichen eingeteilt, sondern mit dem Leiter der Anästhesiepflege. Dieser hat wieder eine andere Art mit seinen Narkosen umzugehen. Auch die nächsten zwei Tage werde ich mit unterschiedlichen Personen eingeteilt sein.
Am Mittwoch dann wieder mit meiner ABV.
Bis dahin muss ich noch Kuchen backen! (An den meisten anderen Arbeitsplätzen muss man Gipfeli mitbringen.... In Sursee wollen sie Kuchen. Ist, glaube ich, so eine Anästhesietradition - nach der ersten Intubation)
Tag 7
Die zwei letzten Arbeitstage verbrachte ich mit intensiver Theorie! Zusammen mit meiner ABV (Ausbildungsverantwortlichen), lernte ich die ersten Grundlagen der Anästhesie. Die wichtigsten Medikamente mit all ihren Wirkungen, Nebenwirkungen, Dosierungen, Gefahren usw.
Auch besprachen wir die häufigsten Narkosearten. Eine enorme Menge an Theoriestoff gilt es jetzt in den Kopf zu kriegen!
Trotz der vielen neuen Sachen, dem neuen Arbeitsumfeld habe ich mich irgendwie schon eingelebt und merke auch langsam des es anfängt zu funktionieren.... Ich hab jedenfalls ein gutes Gefühl dabei!
Der 2. Tag
Heute durfte ich erstmals Kontakt zu meinem neuen Arbeitsumfeld aufnehmen. Ich verbrachte den ganzen Tag mit meiner Ausbildungsverantwortlichen im OPS und erlebte verschiedene Anästhesiemethoden.
es ist sooo vieles neu für mich! Ich bin todmüde, es ist sehr anstrengend, wenn man so viele Eindrücke verarbeiten muss und einem die gängisten Handgriffe nicht gelingen, da man z.B. einfach nicht weiss wo das entsprechende Material untergebracht ist. Auch hat jede Klinik seine Eigenheiten, die man zuerst kennenlernen muss.
Der erste Tag / Einführung
Der erste "Arbeitstag".
Ich war doch noch ein wenig nervös, als ich mich heute Morgen zu Fuss (ich geniesse nun den kurzen Arbeitsweg und den damit verbundenen Spaziergang!) auf den Weg zu meinem neuen Arbeitsplatz machte.
Die Nervosität verflog jedoch relativ rasch, ich fühlte mich wohl. Wie jeder erste Arbeitstag bekam auch ich eine Grundlegende Einführung. Zuerst wurden die administrativen Arbeiten erledigt, dann ein ausführlicher Rundgang, Mittagessen.
Ich wurde über die Dienstzeiten informiert, den "normlen" Alltag, die grundlegenden Abläufe meiner neuen Arbeit. Auch wurde ich bereits vielen neuen Arbeitskollegen-/innen vorgestellt.
Ich habe ein gutes Gefühl und morgen werde ich zum ersten mal mit der eigentlichen Arbeit der Anästhesie Kontakt bekommen.
Ich freue mich!